Lack-Lexikon


Farbe

Oberbegriff für alle farbgebenden Substanzen. Farbe entsteht im Auge des Betrachters, wenn dem sichtbaren Spektrum des angebotenen Lichtes von 380 – 720 nm Wellenlängenanteile entnommen werden. Die Farbpigmente entfernen einzelne Wellenlängenanteile durch selektive Absorption oder Interferenz aus dem weißen Licht. Das menschliche Auge kann mehrere Millionen Einzelfarben unterscheiden.

Farbmetrik

Methode zur objektivierten Bewertung von Farben nach Maßzahlen und Messmethoden. Das menschliche Auge erfasst Farbe subjektiv nach Farbton, Buntheit und Helligkeit.

Farbpigmente

Pigmente zählen zu den Farbmitteln, zu denen auch die Farbstoffe gehören. In den 1930er-Jahren wurden Pigmente weiter entwickelt, z.b. Titanoxid. Das ermöglichte neue, helle Farben u.a. auch reines Weiß. Man unterscheidet auch unbunte Pigmente (Weißpigmente und Schwarzpigmente), Korrosionsschutzpigmente, Buntpigmente (organische und anorganische) und Effektpigmente.

Farbton

Pigmente beeinflussen den Farbton ebenso wie Verarbeitungsmethoden und -temperatur. Objektive Aussagen über den Farbton sind nur bei standardisierter Lichtquelle zu treffen. Bereits 1931 wurden von der internationalen Beleuchtungskommission (CIE) die spektralen Empfindlichkeitsfunktionen des farbennormsichtigen Menschen festgelegt. In Deutschland sind Farbtöne systematisch im DIN-System dargestellt.

Farbton-Archiv

Sammlung von Farbtönen, die früher verwendet wurden bzw. heute verwendet werden. Die sogenannten Lackmischformeln werden in einer Farbtondatenbank gespeichert.

Farbtonmuster

Aufsichtsvorlage eines Farbtones auf Papier, Pappe, Kunststoff oder Metall.

Flugrost

oberflächliche Oxidation, je nach Luftfeuchtigkeit entsteht schon nach kurzer Standzeit an einer blanken Karosserie Flugrost.

Füller

Funktionsschicht über der Grundierung zum Ausgleichen von Unebenheiten. F ist gut schleifbar zwecks Erzielung einer glatten Oberfläche, gleichzeitig als Steinschlagschutz funktionierend.