Lack-Lexikon
- Wachs
schützt den Lack, schließt dessen Poren und füllt kleine Kratzer. Die Oberfläche wird durch Wachs widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse und der Glanzgrad erhöht sich.
- Waschbürstenfestigkeit
Variante der Abriebfestigkeit einer Lackierung. Brauchbare Tests als Simulation einer Praxisbeanspruchung wurden lange gesucht.
- Wash-Primer
wird zur Vorbehandlung von Metalloberflächen eingesetzt. Besteht meist aus zwei Komponenten und ist dünnflüssig. Die Wirkung ist nicht reinigend oder entfettend, sondern passivierend und haftungsvermittelnd.
- Wasserlack
auch wässriger/ wasserverdünnbarer Lack. Wasser ersetzt hier zum größten Teil den Verdünner auf Erdölbasis. Seit 1999 ist durch eine EU-Richtlinie geregelt, dass flüchtige organische Verbindungen (VOC) für Lackhersteller und Lackverwender begrenzt sind. Pro Liter Lack ist die Beimischung seit 2007 auf maximal 420 Gramm begrenzt. Bei den meisten Herstellern liegen die Anteile bei rund 100 Gramm. Bei der Lackierung eines Oldtimers wird der Wasserbasislack nach der Ablüftzeit immer mit einem 2K-Klarlack überlackiert und ist deshalb genauso haltbar wie ein konventioneller, lösemittelhaltiger Lackaufbau.
- Weichmacher
hat die Aufgabe für die gewünschte Elastizität der Beschichtung zu sorgen. Weichmacher können bereits bei der Synthese des Filmbildners eingebaut werden. Auch eine nachträgliche Elastifizierung ist möglich.
- Werkstatt
die Qualifikation der Werkstatt ist maßgeblich für die Qualität der Reparatur.
- Werterhalt
Die Pflege der Lackierung ist ein wesentlicher Bestandteil der Wagenpflege und trägt zum Werterhalt des Fahrzeugs bei.
- Wetterbeständigkeit
beschreibt die Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse. In Alterungsprüfungen werden Beschichtungen auf ihre Wetterbeständigkeit (aber auch: Lichtbeständigkeit, Lichtechtheit) überprüft. Viele Tests kombinieren die Belastungsarten.


